Andreas Becker - Mit Leib und Seele...
Andreas Becker - Mit Leib und Seele...

Gesund leben... Mit Leib und Seele

√ĄskulapstabUnsere Gesundheit ist das h√∂chste Gut, das wir haben. Erwiesenerma√üen beeinflussen sich k√∂rperliche und geistige bzw. seelische Gesundheit gegenseitig. Ich setze mich zum Teil intensiv mit meiner pers√∂nlichen Gesundheit auseinander. Es ist mir zum Anliegen geworden, s√§mtliche Behandlungsmethoden in Betracht zu ziehen, die mir bei einem Problem weiterhelfen k√∂nnen. Aus meiner Sicht ist es genauso wenig „grunds√§tzlicher Unfug“, dass in der Natur vorkommende Mittel und Hausmittel in der Lage sein k√∂nnen, einen Heilungsprozess zu f√∂rdern, wie es auch nicht „grunds√§tzlicher Unfug„ ist, jemals in seinem Leben Antibiotika zu sich zu nehmen. Ich finde es wichtig, zu versuchen, den K√∂rper mit nat√ľrlichen Mitteln wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Doch gibt es auch klare Grenzen wie einen fiebrigen bakteriellen Infekt, der antibiotisch zu behandeln ist. Oder ein von Arthrose heftig schmerzendes Knie, das man operieren muss. Ich empfinde es als sehr schade, dass sich diese, vereinfacht gesprochen, zwei „Seiten“ der Medizin mit soviel Argwohn und Missgunst begegnen: Auf der einen Seite die Schulmedizin, und auf der anderen Seite all diese Auspr√§gungen der alternativen Medizin, Komplement√§rmedizin und naturheilkundlichen Medizin. Ich bin mir bewusst, dass diese Unterscheidung stark vereinfacht ist und unterschiedlichste heilkundliche Richtungen „in einen Topf wirft“. Das m√∂ge man mir verzeihen. Ich denke aber, beide Richtungen k√∂nnten noch viel vom jeweiligen Gegen√ľber profitieren. Letztlich entscheidet mein Bauchgef√ľhl dar√ľber, welchem Mittel und welcher Therapieform ich mit meinen Beschwerden eine Chance gebe, auch wenn ich f√ľr mich neue Therapien und Mittel sicherlich kritisch hinterfrage.

Ein Teller mit einem frisch gekochten Reisgericht F√ľr mich z√§hlen aber auch eine gesunde und ausgewogene, aber dennoch leckere Ern√§hrung und ein gesunder Geist bzw. eine gesunde Seele unausweichlich dazu, gesund zu sein bzw. Zu werden und mich in meiner eigenen Haut wirklich wohl zu f√ľhlen. Mit diversen Nahrungsunvertr√§glichkeiten und Allergien ist das Thema Ern√§hrung f√ľr mich in letzter Zeit stark in den Vordergrund getreten. Zugleich empfinde ich es aber heutzutage in Zeiten von Low Carb- und Paleo-Ern√§hrung als immer schwieriger, frei von Emotionen und pers√∂nlichen „Glaubensfragen“ mit anderen Menschen √ľber das Thema Ern√§hrung zu sprechen. Mein prim√§res Anliegen ist es, mich nach M√∂glichkeit ohne bzw. mit wenigen Geschmacksverst√§rkern zu ern√§hren, mit m√∂glichst vielen frischen Lebensmitteln, ausgewogen und unter Ber√ľcksichtigung meiner pers√∂nlichen Einschr√§nkungen durch Unvertr√§glichkeiten. Diese Einschr√§nkungen sind schon bedeutsam genug, als dass ich mir zus√§tzliche Einschr√§nkungen durch das Verfolgen bestimmter Di√§tformen oder Ern√§hrungstrends auferlegen w√ľrde. Und ganz wichtig: Lecker muss es sein ūüėĀ.

Nicht zuletzt, neben einer gesunden Ern√§hrung, einem gesunden Menschenverstand im Umgang mit √Ąrzten und Heilpraktikern und Bewegung an der frischen Luft darf auch der Geist bzw. die Seele des Menschen nicht zu kurz kommen. Erwiesenerma√üen k√∂nnen auch psychosomatische Erkrankungen auftreten, wenn einem bis dahin eigentlich gesunden K√∂rper eine gebeutelte Seele innewohnt. Hier finde ich es als die absolut grundlegendste ‚Äď h√§ufig aber auch die schwierigste ‚Äď √úbung, zu sich selber zu stehen und sich zu lieben, so wie man ist. Das ist in einem Satz schnell formuliert. Aber ich denke, an der praktischen Umsetzung kann man ein ganzes Leben lang feilen. Denn wenn man wirklich zu sich selber steht und mit sich selber gut umgeht, st√§rkt einen dies auch im Umgang mit √§u√üeren Einfl√ľssen und den Mitmenschen. Sich denen zu √∂ffnen, die einem gut tun und gleichzeitig im Rahmen des M√∂glichen von den Menschen abzugrenzen, die einem Kraft rauben, ist eine hohe Kunst, an der ich nun schon einige Jahre arbeite.